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Antifaschistisches Gedenken ist kein Verbrechen! Antifašistično spominjanje ni zločin!

Wir dokumentieren den Spendenaufruf der verantwortlichen Soligruppe:

Am 27. Juli 2025 kontrollieren, durchsuchen und demütigen Polizist*innen über 50 jugendliche Antifaschist*innen sowie Nachfahren von Partisan*innen und NS-Opfern am Peršmanhof/Peršmanova domačija. Die Beteiligten waren Teilnehmer*innen eines durch den Društvo/Verein Peršman genehmigten Camps, um sich mit Erinnerungspolitik, rechten Bewegungen und notwendigem Antifaschismus politisch in Workshops und Diskussionsrunden zu beschäftigen.

Die Wunden, die dieser Polizeieinsatz hinterlässt, sind riesig. Nicht zuletzt, da vor 80 Jahren, kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, eine SS-Polizeieinheit an diesem Ort ein Massaker verübte, bei dem elf Mitglieder von zwei Kärntner slowenischen Familien ermordet wurden.
Der Schmerz unter den Kärntner Slowen*innen, den Betroffenen des Einsatzes und dem Društvo/Verein Peršman sitzt tief, die (Re-)Traumatisierung wird in den kommenden Monaten gemeinsam kollektiv bearbeitet. Aber auch die politische Wut sitzt tief: Gefordert wird eine lückenlose Aufklärung des Einsatzes. Weiterlesen

Sommerpause von Juli bis September

Wie jedes Jahr macht die RH auch diesmal eine Sommerpause.
Eure Anfragen ans Plenum werden vermutlich langsamer bearbeitet, wir sind aber erreichbar.

Die Beratung ist im Juni noch dreimal zu den gewohnten Zeiten für euch da.
Ab 1. Juli sind wir dann in dringenden Fällen per Mail erreichbar:
beratung@rotehilfe.wien

Die erste Beratung nach der Sommerpause findet am 10. September statt.
Wann: 18-20 Uhr
Wo: Volx*Club Familienplatz, 1160 Wien Weiterlesen

Beratung am 21.5. abgesagt

Die Beratung am 21.5. fällt leider aus, da wir mit einem Stand beim TÜWI Sommerfest im Türkenschanzpark vertreten sein werden. Kommt gerne dort vorbei!

Ansonsten sind wir weiterhin per Mail erreichbar via beratung@rotehilfe.wien und am 28.5. von 18:00-20:00 Uhr im 4. Stock der Taubstummengasse 7-9 wieder für euch da.

Allgemeine Information

Derzeit geht in Wien und anderen Bundesländern ein Gerücht um, die Rote Hilfe Wien würde keine pro-palästinensischen Aktivist*innen beraten. Um hier Unsicherheiten zu beseitigen, wollen wir auf unseren Grundsatz hinweisen:
Die Rote Hilfe Wien ist eine strömungsübergreifende Solidaritätsorganisation. Egal welchem Teil des linken, autonomen oder anarchistischen Spektrums ihr angehört, kommt gerne bei uns in der Beratung vorbei. Wir fragen nicht nach euren politischen Ansichten, denn Repression betrifft uns alle.

In manchen Fällen wie zum Beispiel bei Asylrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht und den meisten Verwaltungsstrafen in Bezug aufs Fahrrad können wir euch nicht selbst weiterhelfen, aber wir überlegen gerne mit euch gemeinsam, wo ihr stattdessen anfragen könnt.
Ihr könnt auch zur Beratung kommen, um euch zu Antirepression auszutauschen, wenn ein*e Genoss*in oder Freund*in im Häfn (wienerisch für Gefängnis) sitzt, wenn ihr Mitglied werden wollt oder Ähnliches.

Was wir damit sagen wollen: Im Zweifelsfall einfach vorbeikommen. Wir werden euch unterstützen, so gut wir können. Weiterlesen

Beratung am 26.2. abgesagt

Die Beratung am 26.2. fällt leider aus.

Wir sind weiterhin per Mail erreichbar via beratung@rotehilfe.wien und am 12.3. von 18:00-20:00 Uhr im volx*club Ottakring wieder für euch da.

Beratung am 20.11. abgesagt

Die Beratung am 20.11. fällt leider aus.

Wir sind weiterhin per Mail erreichbar via beratung@rotehilfe.wien und am 27.11. von 18:00-20:00 Uhr im 4. Stock der Taubstummengasse 7-9 wieder für euch da.

„Hände hoch!“ Verhaftungen und Hausdurchsuchungen bei 6 Genoss*innen in Innsbruck

Wir dokumentieren den Bericht von Links vom Inn über kürzliche Hausdurchsuchungen in Innsbruck:

Am Donnerstagmorgen dem 26.09. um 4 Uhr in der Früh wurden 5 Personen in Innsbrucker Wohnungen und eine Person mittels genauester Handyortung – wegen dem Vorwurf eine kriminellen Vereinigung nach Paragraf 278 StGB gebildet zu haben – verhaftet. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurden zudem mit maskierten und schwerbewaffneten Spezialeinheiten in mehreren Wohnungen sowie dem linken Lokal „Il Corvo“ Hausdurchsuchungen durchgeführt.

Mittlerweile wurden alle Beschuldigten wieder freigelassen, nachdem Verhöre sowie gewaltsame ED Behandlungen durchgeführt wurden (mit DNA Entnahme!). Die von Repression Betroffenen blieben standhaft und verweigerten Aussage sowie Mitwirken an der ED Behandlung.  Weiterlesen

Vortrag zum Budapest – Komplex

Wir dokumentieren die Einladung zum Vortrag des Budapest Antifascist Solidarity Comitee über die Repression nach dem „Tag der Ehre“ 2023 in Ungarn:

Der Budapest-Komplex stellt derzeit einen der größten Repressionsschläge gegen Antifaschist:innen in Deutschland dar. Während Tobi in Ungarn im Knast sitzt, wurde nun auch Maja an den faschistoiden Staat ausgeliefert. Auch Hanna droht weiterhin eine Auslieferung nach Ungarn. Weitere Beschuldigte werden per Öffentlichkeitsfahndung gesucht, ihre Umfelder drangsaliert und überwacht. Als Grundlage dient wieder einmal der Paragraph 129 Strafgesetzbuch. Dabei wird das Drohszenario Ungarn immer wieder durch deutsche Ermittlungsbehörden ausgenutzt, und versucht Genoss:innen zu Geständnissen und Verrat zu bringen. Unser Vortrag soll einen Überblick über die Geschehnisse des letzten Jahres in Deutschland, Italien und Ungarn geben, wie der Komplex medial aufgegriffen wurde, womit sich Betroffene derzeit konfrontiert sehen und was eine solidarische Linke tun kann.

Beratung am 16.10. abgesagt

Die Beratung am 16.10. fällt leider aus.

Wir sind weiterhin per Mail erreichbar via beratung@rotehilfe.wien und am 23.10. von 18:00-20:00 Uhr im 4. Stock der Taubstummengasse 7-9 wieder für euch da.