Browse Category: Spendenaufruf

Repressionsbehörden zwischen Pfuscherei und Willkür

wir dokumentieren die Einordnung der Soligruppe

Repression gegen Teilnehmer*innen der Demonstration gegen den Aufmarsch der neofaschistischen „Identitäre“ vom  20.07.2024 

Am 14. Januar mussten sich fünf Antifaschisten vor dem Wiener Landesgericht verantworten.
Die Vorwürfe im Detail:

  • Erstangeklagter: §§ 15, 284 StGB         
  • Zweitangeklagter: §§ 15, 284 StGB und §§ 15, 269 (1) 1. Fall StGB         
  • Drittangeklagter: §§ 15, 284 StGB und §§ 15, 269 (1) 1. Fall StGB         
  • Viertangeklagter: §§ 15, 284 StGB, §§ 15, 269 (1)  1. Fall StGB sowie §§ 83 (1), 84 (2) StGB         
  • Fünftangeklagter: §§ 15, 284 StGB

(Erläuterung der Tatbestände: Schwere Körperverletzung gemäß §§ 83 (1), 84 (2) StGB; Versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt gemäß §§ 15, 269 (1) 1. Fall StGB; Versuchte Sprengung einer Versammlung gemäß §§ 15, 284 StGB) Weiterlesen

Antifaschistisches Gedenken ist kein Verbrechen! Spominjanje na antifašizem ni zločin!

Wir dokumentieren den erneuten Spendenaufruf der verantwortlichen Soligruppe:

Antifaschistisches Gedenken ist kein Verbrechen! Antifašistično spominjanje ni zločin!

Wir dokumentieren den Spendenaufruf der verantwortlichen Soligruppe:

Am 27. Juli 2025 kontrollieren, durchsuchen und demütigen Polizist*innen über 50 jugendliche Antifaschist*innen sowie Nachfahren von Partisan*innen und NS-Opfern am Peršmanhof/Peršmanova domačija. Die Beteiligten waren Teilnehmer*innen eines durch den Društvo/Verein Peršman genehmigten Camps, um sich mit Erinnerungspolitik, rechten Bewegungen und notwendigem Antifaschismus politisch in Workshops und Diskussionsrunden zu beschäftigen.

Die Wunden, die dieser Polizeieinsatz hinterlässt, sind riesig. Nicht zuletzt, da vor 80 Jahren, kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, eine SS-Polizeieinheit an diesem Ort ein Massaker verübte, bei dem elf Mitglieder von zwei Kärntner slowenischen Familien ermordet wurden.
Der Schmerz unter den Kärntner Slowen*innen, den Betroffenen des Einsatzes und dem Društvo/Verein Peršman sitzt tief, die (Re-)Traumatisierung wird in den kommenden Monaten gemeinsam kollektiv bearbeitet. Aber auch die politische Wut sitzt tief: Gefordert wird eine lückenlose Aufklärung des Einsatzes. Weiterlesen

Spendenaufruf Gegenkundgebung FPÖ Floridsdorf

Anlässlich der EU-Parlamentswahlen hielt die FPÖ am 24. Mai 2024 am Franz-Jonas-Platz in Floridsdorf eine Wahlkampfveranstaltung ab. Dem stellte sich eine Gruppe Antifaschist*innen entschlossen in den Weg und protestierte gegen die menschenverachtende Hetze der FPÖ. Die Cops gingen gewohnt repressiv gegen den legitimen Protest vor. Dabei haben die Cops mehrere Personen gekesselt und werfen ihnen Verstöße nach dem Versammlungsgesetz vor. Insgesamt sind dabei über 30 Verwaltungsstrafen verhängt worden. Konsequenter Antifaschismus in Zeiten des Rechtsrucks darf nicht kriminalisiert werden. Zeigt euch daher solidarisch und spendet für die Genoss*innen, damit sie nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Getroffen hat es in dem Fall einige Wenige, gemeint sind wir alle. Gegen die menschenverachtende Politik der FPÖ zu demonstrieren bleibt eine Notwendigkeit und daher auch ein solidarischer Umgang mit den Repressionskosten, also spendet und helft euren Genoss*innen! Antifaschismus ist kein Verbrechen! Rechtsextremismus raus aus den Köpfen!

Spendenkonto:
Rote Hilfe Wien
IBAN: AT46 6000 0103 1036 9883
BIC: BAWAATWW
Verwendungszweck: Flodo Nazifrei

Unterstützt die von Repression betroffenen Antifas!

Wir dokumentieren den Spendenaufruf der Soligruppe FightNazis:

Spendenaufruf nach den Protesten gegen den „Identitären“-Aufmarsch

Am 20.07.2024 fand in der Wiener Innenstadt eine von den „Identitären“ organisierte Neonazidemonstration statt, an der sich etwa 300 Neonazis und Rechtsextreme aus ganz Europa beteiligten. Dagegen gab es zahlreiche antifaschistische Proteste. Im Rahmen dieser kam es zu umfangreicher Repression durch die Polizei. Wir rufen dazu auf, die antifaschistischen Aktivist*innen finanziell zu unterstützen und die Geldstrafen solidarisch zu tragen!

Worum gehts? Weiterlesen

Unterstütze die von Repression betroffenen Aktivist*innen von BlockGas!

Auch dieses Jahr sind auf der Europäischen Gaskonferenz in Wien wieder fossile Konzerne, Finanzinstitute und Politiker*innen zusammengekommen, um hinter verschlossenen Türen über die Zukunft unserer Energierechnungen und unseres Planeten zu verhandeln.

Vom 27. – 29.3 wurde die Konferenz im Zuge der BlockGas Proteste erfolgreich blockiert. Leider kam es während den Protesten zu zahlreichen Festnahmen. Um die bevorstehenden Verfahrenskosten zu decken, freuen wir uns über jede solidarische Unterstützung!

Lassen wir die Aktivist*innen, die von Repression betroffen sind nicht allein! Lass uns solidarisch die Kosten tragen! Weiterlesen

Save the date! Zwei Prozesstermine gegen Wiener Antifaschist*innen & Update (März 2022)

Wir dokumentieren das Update der Soligruppe antifa2020:

Soli-Kundgebungen – 25. und 27. April – ab 8.00 Uhr – Wickenburggasse 18-22

Am 25. und 27. April stehen wieder Antifaschist*innen vor Gericht. Vor diesem werden wir an beiden Tagen ab 8.00 Uhr bis weit in den Nachmittag hinein -auch Nachkommen lohnt sich deshalb natürlich- eine Solidaritäts-Kundgebung abhalten. Kommt vorbei, lassen wir die Genoss*innen nicht allein! Dort -es wird auch Unterhaltungsprogramm geben, ihr dürft gespannt sein- und bei anderen Veranstaltungen der Plattform Radikale Linke auch könnt ihr für die entstehenden Anwaltskosten auch spenden. Auf Black mosquito (https://black-mosquito.org/de/1312-soli-t-shirt.html und https://black-mosquito.org/de/1312-fight-back-soli-t-shirt.html) findet ihr außerdem auch ein neues Soli-Shirt. Weiterlesen

Solidarity for freedom of movement!

Wir dokumentieren diesen Spendenaufruf einer Soligruppe:

Mehr als sechs Jahre nach dem March of Hope von Budapest Richtung Westeuropa ist die Bewegungsfreiheit von Menschen auf der Flucht in der Balkanregion eingeschränkter denn je. Zu Weihnachten gibt es wieder Bilder von den Grenzen und als Antwort punktuelle humanitärer Hilfe aus Westeuropa, auf die sich anti-nationale Solidarität nach der offiziellen „Schließung“ der Route vor allem beschränkt hat. Um direktere Fluchthilfe oder Unterstützung von anti-rassistischen Netzwerken aus der Region wurde sich kaum gekümmert.

Dabei wird Solidarität in den meisten Staaten entlang der Route extrem kriminalisiert. Flüchtende Menschen ein Stück im Auto mitnehmen, ihnen Essen anbieten oder sie eine Nacht bei sich schlafen lassen – das alles wird als Menschenschmuggel verstanden und dementsprechend strafrechtlich verfolgt. Weiterlesen

Spendenaufruf: Solidarität mit Giorgos Kalaitzidis und Nikos Mataragkas!

Wir dokumentieren diesen Spendenaufruf einer Soligruppe:

Lasst uns Giorgos und Nikos und ihr rebellisches Soli-Kollektiv in Athen unterstützen. In Zeiten von Ungleichheit und Ungerechtigkeit ist gegenseitige Hilfe nicht nur Priorität, sondern zeigt uns die Gesellschaft, die wir anstreben. Giorgos und Nikos sind starker Repression ausgesetzt, die sich in eine lange Geschichte von Unterdrückung einreiht. Es sind nämlich genau die, die den bestehenden Verhältnissen etwas entgegenzusetzen versuchen, die vom Staat für ihre Aktivitäten kriminalisiert werden. Am Mittwoch, den 13. Oktober findet um 9:00 Uhr im Justizpalast Efeteio in Athen der Prozess statt, bei dem Giorgos und Nikos beschuldigt werden. Lasst uns sie unterstützen und nicht allein mit der Repression lassen!

Kontoverbindung:
Rote Hilfe Wien
IBAN: AT46 6000 0103 1036 9883
BIC: BAWAATWW
Verwendungszweck: Athen