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Solidarität mit der Anatolischen Föderation

In diesem Februar beginnt der Prozess gegen die Genoss*innen von der Anatolischen Föderation. Angeklagt sind fünf Vorstandsmitglieder sowie ein weiterer Aktivist des Vereins „Anatolische Föderation Österreich“. Ihnen wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung bzw. deren Unterstützung nach den Paragraphen 278ff. StGB vorgeworfen. Konkret geht es um die angebliche Unterstützung der türkischen DHKP/C.

Eine Zusammenfassung der Anklageschrift und weiter Infos gibt es bei den Genoss*innen von Prozess Report.

Die Vorwürfe gegen die Angeklagten beschränken sich dabei auf grundsätzlich legale Aktivitäten wie das Verkaufen von Zeitungen oder den Verkauf von Tickets für ein Konzert der linken oppositionellen türkischen Band „Grup Yorum“. Auch die Veranstaltung eines antirassistischen Fußballturniers und einer Gedenkveranstaltung für in der Türkei ermordete Antifaschist*innen wird den Angeklagten vorgeworfen. Weiterlesen

Zweiter Prozesstag gegen Mamo

Nachdem der erste Termin im Prozess gegen unseren Genossen Mamo mit einer Vertagung geendet ist, steht nun am 05.02.2019 der nächste Prozesstermin an:

13:30 Uhr – Marxergasse 1A, 1030 Wien, Handelsgericht, Saal 1810, 18. Stock

Wir rufen zu solidarischer Prozessbeobachtung auf!

Einladung Neujahrs-Brunch

Wir möchten alle unsere Freund_innen, Unterstützer_innen und Mitglieder, am 1.1.2019 zu einem Neujahrs-Brunch einladen. Kommt auch vorbei, wenn ihr uns kennenlernen wollt!

Es gibt gutes Essen, kollektives ausnüchtern/weitertrinken, Tee und Kaffee – gemütliche Atmosphäre für den Tag nach Silvester.

WANN: ab 13:00 Uhr

WO: bei U1 Kaisermühlen; Adresse: Werkl im Goethehof, Schüttaustraße 1, 1220 Wien Weiterlesen

Solidarität mit der Roten Hilfe e.V.

In den letzten Tagen hat der deutsche Bundesinnenminister Horst Seehofer verlauten lassen, dass er plant, die Rote Hilfe e.V. verbieten zu lassen. Dies stellt eine weitere Spitze in einer Reihe von Drohungen gegen die Rote Hilfe in Deutschland dar.

Die Rote Hilfe e.V. als Solidaritätsorganisation, die alle Menschen unterstützt, die für ihren Kampf für eine befreite, solidarische und klassenlose Gesellschaft von staatlicher Repression betroffen sind, stellt die größte linksradikale Organisationen in Deutschland dar. Sie ist eine der wenigen Organisationen, die in fast allen Spektren linker Bewegung von Parteien bis zu Autonomen Gruppen großes Vertrauen genießt und die auch weiterhin steigende Mitgliedszahlen zu verzeichnen hat. Sie schafft es damit, bestehende Gräben innerhalb der Linken zu überwinden. Dass sie damit in Zeiten des Rechtsrucks zunehmend autoritär auftretenden Innenministern und ähnlichen Gestalten ein Dorn im Auge ist, ist kein Wunder. Der Zeitpunkt des erneuten Angriffs kommt daher nicht überraschend. Er stellt eine weitere willkommene Gelegenheit für den Innenminister dar, sich als starker Mann zu präsentieren, der entschieden gegen linke Strukturen vorgeht. Daher verstehen wir den Angriff auf die Rote Hilfe e.V. auch als einen Angriff auf die Linke im Allgemeinen.

Damit sich der Innenminister bei diesem Angriff die Finger verbrennt, ist die Rote Hilfe auf jede Unterstützung angewiesen. Also informiert euch (z.B. auf https://rote-hilfe.de), informiert andere und spendet oder werdet Mitglied der Roten Hilfe in Deutschland. Weiterlesen

20.11.2018, 19:00 Uhr, Solidarität in der Praxis: Die Rote Hilfe Wien stellt sich vor

Wir sind am 20.11. um 19:00 Uhr zu Gast im Antifa Café der Autonomen Antifa [w] im Ernst-Kirchweger-Haus, um uns vorzustellen. Wir halten einen Vortrag, der einen Überblick über die Idee und das Konzept, sowie einen Umriss über die Geschichte der Roten Hilfe in Österreich geben wird. Die Rote Hilfe unterstützt Aktivist_innen finanziell und politisch bei staatlicher Repression, insbesondere im Strafverfahren oder im Gefängnis.

Im Anschluss können gerne Fragen gestellt werden!

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Das Antifa-Café findet jeden dritten Dienstag des Monats ab 19:00 in den Räumen des Ernst-Kirchweger-Hauses (Wielandgasse 2-4, 1100 Wien) statt. In der Regel wird es mit Vorträgen, Mobi- und Diskussionsveranstaltungen bespielt, außerdem gibt es Film- und Buchvorstellungen. Es soll Raum geschaffen werden sich zu informieren, sich auszutauschen und zu vernetzen. Wir versuchen an jedem Abend vegane Speisen zu freien Preisen anzubieten, kühle Getränke gibt es garantiert. Es versteht sich von selbst, dass es im Café keinen Platz für Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Nazis, Homophobie und andere Widerwärtigkeiten gibt! Für eine starke, antifaschistische Linke! – Bis zum nächsten Dienstag!

Free Max Zirngast

Die Solidaritätskampagne, die die Freilassung Max Zirngasts aus der Untersuchungshaft in der Türkei fordert, hat jetzt eine eigene Homepage. Unter https://freemaxzirngast.org/ könnt Ihr Euch über die aktuellen Entwicklungen am Laufenden halten und rausfinden, wie ihr die Kampagne und somit Max unterstützen könnt.

Freiheit für alle politische Gefangenen in der Türkei und weltweit!

 

Spendenaufruf: Solidarität mit Mamo

Der Menschenrechtsaktivist Mahmut Mirzani (Mamo) wird für sein Engagement gegen Nationalismus und Islamismus in der türkischen Community bedroht und von einem Bezirkspolitiker in einem Zivilprozess verklagt. Die Klagesumme ist mit 22.620€ immens. Für den Prozess und die Fortsetzung seiner Arbeit braucht Mamo dringend Geld. Wir rufen daher dazu auf, die Spendenkampagne zu unterstützen.

Spenden unter: https://www.leetchi.com/c/unterstuetzung-bei-gerichtsverfahren

Dort finden sich auch weitere Informationen zum genaueren Hintergrund der Klage.

Solidarität mit Mamo!

Widerstand in Abschiebehaft

Wir dokumentieren den Text von no-racism.net über den Widerstand von sechs Gefangenen in der Schubhaft im Polizeianhaltezentrum Hernalser Gürtel. Wir rufen zur Solidarität mit den Gefangenen auf und schließen uns den aufgestellten Forderungen an:

  • Stoppt die Kriminalisierung des Widerstands gegen das Grenzregime!
  • Für die Schließung aller Abschiebegefängnisse!
  • Freiheit für alle sechs Gefangenen aus dem PAZ-Hernals!